Veredelungen gestalten – unsere Tipps
09.10.2020

Veredelungen gestalten – unsere Tipps

Nicht sicher, womit Sie anfangen sollen? Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen einen Anhaltspunkt gibt. Das Hinzufügen der Veredelungen ist weniger kompliziert, als Sie vielleicht denken. Um es nicht zu vermasseln und sich Zeit und Stress zu ersparen, sollten Sie ein paar Dinge wissen, bevor Sie damit beginnen.

1. Prüfen, was mit neuralgischen Punkten zu tun ist

Instinktiv können wir davon ausgehen, dass die Veredelungen nicht auf Stauchlinien, eingebrannten Falzen, Schnittlinien oder Beschnitten platziert werden sollten. Dies ist allerdings nicht ganz richtig und alles hängt davon ab, welche Art der Veredelung Sie verwenden möchten. Während der 3D-Lack auf der Stauchlinie inakzeptabel ist, gibt es für 2D-Lack keine Einwände.

2. Platzieren Sie keine Grafiken unter der Folie auf dem Ausdruck

Nehmen wir an, Sie haben einen mit Goldfolie geprägten Buchtitel geplant. Es ist also nicht notwendig, dass der Titel auf dem Ausdruck steht. Wenn Sie die Grafiken ebenfalls auf den Ausdruck legen und mit Folie überziehen, kann es vorkommen, dass auf einer Seite ein unerwünschtes Stück Grafik hinter Ihrem goldenen Titel hervorsteht. Warum? Die Antwort im nächsten Punkt.

3. Achten Sie auf kleine Verschiebungen

Sie müssen wissen, dass eine Maschine (auch die perfekteste), nur eine Maschine ist. Minimale Verschiebungen (z. B. 1 mm) können auftreten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Heißfolienprägung, traditionellen Spotlack oder modernste digitale Technologien handelt.

4. Denken Sie an die Stege

Da Sie nun wissen, dass einige Veredelungen nicht auf der Schnittlinie angewendet werden sollten und Sie auch wissen, dass Verschiebungen auftreten können, denken Sie an die Stege. Ein Versatz von 1 mm von der Schnittlinie ist möglicherweise nicht ausreichend, 3 mm sind das notwendige Minimum.

5. Überlegen Sie sich, auf welcher Oberfläche Sie die Veredelung verwenden wollen.

Bei der Gestaltung eines Buchumschlages muss man sich darüber im Klaren sein, dass – erstens – nicht alles auf jedem Material machbar ist. Zweitens – selbst wenn es möglich ist, lohnt es sich manchmal nicht. Es ist unmöglich, einen Spotlack auf die Leinwand auftragen. Andererseits können Oberflächen, die zuvor mit einer glänzenden Folie geschützt wurden, problemlos mit Spotlack beschichtet werden. Nur der Endeffekt lässt zu wünschen übrig – glänzend auf glänzend ist nicht die beste Idee. Bevor Sie sich also für eine bestimmte Art der Veredelung entscheiden, sollten Sie herausfinden, ob die Art des von Ihnen ausgewählten Untergrundes mit der ausgewählten Veredelung kompatibel ist.

6. Die Größe spielt eine Rolle

Zumindest wenn es um die Größe der Grafiken und Texte geht, die Sie veredeln wollen. Diese Elemente sollten nicht zu klein sein. Sowohl traditionell veredelte Objekte als auch solche in 3D-Touch-Technologie weisen streng definierte Parameter auf. Ihre Anwendung gewährleistet einen guten Endeffekt. Diese Parameter sind in unserem Leitfaden beschrieben, zu dem Sie am Ende dieses Artikels einen Link finden.

7. Bereiten Sie das Projekt im gleichen Layout vor

Jede Datei mit der Veredelung, die Sie an die Druckerei schicken, sollte genau die gleichen Abmessungen wie die Coverdatei haben und die Masken der Veredelungen sollten sich genau an den Stellen befinden, an denen Sie sie auf dem fertigen Cover sehen möchten. Dadurch wissen wir nicht nur, was veredelt werden soll, sondern auch, wo genau der Designer einen bestimmten Effekt geplant hat. Jetzt ist es nicht mehr nötig, Zeit mit der Anpassung von Masken der Veredelungen an die Druckdatei zu verschwenden. Die Möglichkeit von Fehlern wird minimiert. Die einfachste Lösung besteht darin, endgültige PDFs aus einer einzigen Datei zu generieren.

8. Separate Dateien

Speichern Sie jede Maske der Veredelungen in einer separaten Datei. Wenn Sie sich für die Verwendung von zwei Folientypen entscheiden, z. B. Gold- und Silberfolie, dann ist auch für jede Farbe eine separate Datei erforderlich.

9. Beschreiben Sie Ihre Dateien

Dieser Tipp mag auf den ersten Blick wie Unsinn erscheinen. Es ist jedoch anders. Ob Sie es glauben oder nicht, Gedankenlesen steht nicht auf der Liste der unzähligen Supermächte unserer Technologen. Folienfarbe, Lacktyp – all diese Informationen sollten in der Dateibeschreibung enthalten sein.

10. Zögern Sie nicht uns zu fragen!

Wenn Sie nicht verstehen, Zweifel haben, nicht so recht wissen, wie Sie es machen sollen, ist der einfachste Weg zu fragen! Ein wenige Minuten dauerndes Gespräch mit einer kompetenten Person kann Ihnen und der Person, die die Dateien überprüfen muss, viel Zeit und unnötige Arbeit ersparen.

Nützliche Links:
Alle detaillierten Informationen finden Sie in unserem Leitfaden.
Wenn Sie immer noch Zweifel haben, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.

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lidia piasecka

Lidia Piasecka

Grafikdesignerin bei Totem.com.pl. Sie schreibt, weil sie es mag, aber nur dann, wenn sie gerade nicht am Zeichnen ist.
Großer Fan von Oldschool-Möbeln, die sie eigenhändig wieder zum Strahlen bringt. Außerdem liebt sie Katzen, Nachtschwärmer und Mumins.

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